Führungen in Verona und in der Umgebung

In einer weiten Schleife der Etsch zu Füßen der Lessinischen Alpen, geteilt und umschlungen von den Wassern des Flusses, wo die Brise vom nahen Monte Baldo und von den Gestaden des Garda noch angenehme Kühlung bringt, da liegt Verona. Im I. Jahrhundert v. Chr war Verona bereits eine blühende Gemeinde.

in der römer Zeit

Am Knotenpunkt wichtiger Straßen gelegen, wurde die Stadt ein Zentrum von primärer Wichtigkeit mit monumentalen Gebäude wie das Amphiteater oder Arena und das römische Theater. Es ist die Heimat Catullus. Es ist die Stadt Theoderichs, Alboins und Rosamundas und der Langobardenfürsten…Im XIII. Jahrhundert setze sich die Stadtherrschaft der Adelsfamilie der Skaliger, getreue Vasallen und Stadthalter des Kaisers, glänzende Stadtherren und großzügige Gastgeber, die Dante während seines “ersten Exils” Zuflucht gewährten.

die Zeit der Skaliger

Unter der Regierung der Familie Scala passierte die Geschichte von Romeo un Julia. Die Geschichte der beiden unglücklichen Liebenden ist viel älter als die Tragödie von Shakespeare, wurzelt in Volksgut und Überlieferung der Jahrhunderte, die im laufe der Zeit konkretere Formen annham und schließlich im XVI. Jh. in den Novellen von Da Porto ihren Niederschlag fanden.


Erzählungen, die fantasievoll aber nicht zu weit entfernt von historischen Begebenheiten von den Stadtfehden der verschiedenen Geschlechter berichten, zu einer Zeit als es im Verona des XIII Jh. etwa 300 befestigte Wohntürme gab.

mit der Serenissima

Dann kommt Venedig, damit ändert sich die historische Position Veronas, Glanz und politische Macht sind dahin, di Stadt wendet sich neuen Zielen zu: Handel, Kunst und Kultur bekommen primäre Bedeutung. Verona wird zum obligatorischen Ziel von Handelsherren und der bedeutendsten Künstler und Intellektuellen ihrer Zeit.

die Zeit der österreichischen Herrschaft

In den folgenden Jahrhunderten bestimmt in zunehmendem Maße die strategische Position das Schicksal der Stadt, bis Verona unter österreichischer Domäne zur Zeit der Unabhängigkeits-kriege Teil des berüchtigen Verteidigungsgevierts – Verona, Peschiera, Mantua, Legnago – wird und schließlich vom Oktober 1866 den Anschluss der Stadt an das vereinigte Königreich Italien beschließt.


Wer einen der folgenden Vorschläge für eine Stadtbesichtigung wählt, durchwandert die aufeinanderfolgenden geschichtlichen Phasen Veronas und erlebt in den entsprechenden Bauwerken und Monumenten die schönsten Seiten veroneser Kunstgeschichte: römisch, Hochmittelalter -romanisch, Skaligerzeit – gotisch, Renaissance, Barock -venezianische Domäne, Empire, wobei auch einige Gebäude zeitgenössischer Architektur nicht fehlen.