Reisstraße

Die Geschichte des Reis beginnt schon vor 10.000 Jahren in der Nähe des Himalaya. In Italien, sagt man, wurde der Reis von den Arabern eingeführt; einige sagen von den Venetianern, andere sagen von den Aragonern. Erst im fünfzehnten Jahrhundert, als Verona unter venetianischer Herrschaft kam,begann der Reisanbau in Venetien.


Mit dieser Kultur kamen auch die ersten Landwirtschaflichen Güter wo die  Herrschaft den Sommer und ein Teil des Herbstes verbrachte und im Urlaub die Arbeiten kontrollierte. Es wurden Villen und Höfe gebaut, auch mit Besitz bis zu 750 Hektar. Bei jeder Villa wurde eine Reismühle gebaut.


Italien ist heute der großte eüropeische Reisproduzent: 215.000 Hektar Reisfelder sind in den Provinzen von Vercelli, Pavia, Novara, Milano, Alessandria, Ferrara, Oristano, Mantova und Verona. In der veroneser Tiefebene sind zwei Reissorten die man heute kultiviert, der Vialone Nano und der Carnaroli. Im Jahr 1996 bekam der Vialone Nano Veronese das Gütesiegel “Geschütze Geographische Angabe”. Der Reis ist ein Getreide und ist von einer Schale umhüllt.


Bei einer geführten Besichtigung  kann man nach zwei Methoden den Reis zu verarbeiten, die neue Methode und die alte Methode aus dem 16.Jh. Nicht bei einem Museen, sondern direkt bei einem Produzenten. Für eine komplete Besichtigung, ist ein Mittagessen oder Abendessen auf Reisbasis  sehr zu empfehlen.



 

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