Villen in Venetien
Entlang venetianischer Strassen, halbverborgen hinter reichem Grün, manchmal unauffindbar, stehen zahlreiche Bauten, die von einer Vergangenheit zeugen, als auf dem Land zu wohnen und dort die Zeit zu verbringen eine grosse Freude war. Die Villen, die einen unvergleichlich prächtig, die anderen von einfacher Ausführung, machen die originelle Mannigfaltigkeit von Venetien aus. Andrea Palladio hat das bedeuteunde Gepräge einer großartigen Zeit hinterlassen. Er ist einzigartig – aber viele andere Architekten haben  sein Erbe hochgehalten: Scamozzi, Sansovino, Sanmicheli, Giulio Romano, Varotari, Massari, Muttoni, usw…

In Venetien gibt es mehr als 3.000 Villen, einige auf bestehenden mitteralterlichen Gebäuden, andere wurden ex novo im Laufe der Jahrehunderte errichtet.


Die Villa entwickelt sich im XIV Jh. als Ort der Meditation und Entdeckung der Seele, entfernt vom Lärm der Stadt. Der Landsitz ist der Spiegel des intellektuellen Lebens deren Bewohner. Ihr Uhrsprung liegt in dem Taubenhaus, das mit einem anderen Turm durch Portikus und Loggia verbunden wird: das ist das einfachste Model der Villa. Das Gebäude wird durch neue architecktonische Elemente bereichert, nach der Mode und nach der Benutzung des Gebäudes.


Mit Andrea Palladio wird die Villa -das Status Symbol der aristokratische Famile- und mit dem klassischen Tympanon verziert. Palladio nimmt den Tympanon vom Tempel wo die Götter lebten und stellt es auf den von Säulen getragen Pronaos. Die Villen sind oft reich dekoriert. Maler wie Paolo  Veronese, G.Fasolo, G. Zelotti, G. Padovano, B.del Moro, Tiepolo Vater und Sohn, L. Dorigny und andere malen die Zimmer und die Säle aus. Das Thema der Fresken  ist aus der griechischen Mythologie oder aus den alten Geschichte entnommen. Die Fresken berichten auch über Aktivitäten auf dem Land.


Zu der Villa gehören viele Hektar Land, schöne Gärten, der Gemüsegarten, die Kappelle, Weinkellerei, Schuppen, Scheunen, Häuser für die Arbeiter,usw… Somit war die Villa ein kleines öekonomisches Zentrum wo die Herrschaft den Sommer und ein Teil des Herbstes verbrachte und die Arbeiten kontrollierte.


In Venetien gibt es  Villen die nur für den Urlaub gebaut wurden. Andere sind gross und prunkvoll wie Höfe.

Es gibt keinen bestimmten Villentyp. Jede ist mit einer Landwirtschaft, einer Familie, einem Gebiet verbunden. Die Villen sind meistens von März bis November gehöffnet, mit verschiedenen Öffnungszeiten. Man braucht eine Eintrittskarte und für Gruppen ist eine  Buchung nötig.



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