Die Arena von Verona

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Amphiteater von Verona
Das Amphitheater von Verona oder die Arena

 

Die Arena von Verona oder das Amphitheater von Verona befindet sich außerhalb der ältesten, römischen Stadtmauer, vor ihrer südlichen Ecke. Der Bau erfolgte in einer Zeit des Friedens, im 1. Jh. n. Chr. Die Situierung außerhalb erleichterte den Zustrom des Publikums aus anderen Städten. Die nächsten Amphitheater befinden sich in Mailand und Padua wurden aber erst später gebaut.

die Cavea der Arena
die Cavea der Arena

Der Bau

Vom äußeren Ring überdauerten die Zeit nur vier Bögen mit den drei vertikalen Ebenen. Die Veroneser nannten diesen verbliebenen Teil „Ala“ und bedeutet Flügel. Nach dem Kolosseum in Rom und dem Amphitheater von Capua, ist das von Verona das größte nach den gegenwärtig existierenden Ausmaßen. Es ist jedenfalls das am besten erhaltene auf der Welt.

Die Fassade und die Pilaster im Inneren sind aus Veroneser Kalkstein, sie haben eine tragende Funktion. Das übrige Mauerwerk und die Gewölbe sind in Opus Cementicium einem Gemisch aus Flusssteinen und Mörtel – dem Beton der Römer.

Die Vorstellung

Am Beginn gab es in der Arena von Verona Jagten, wobei dafür wilde Tiere aus Afrika eingesetzt wurden,  Venationes genannt. Der Höhepunkt eines Tages in der Arena, waren aber dann die Gladiatorenkämpfe, Munera genannt.

Die Welt der Gladiatoren

Die Gladiatoren sind die Stars der Epoche. Sie lebten in einer Kaserne – dem ludus. Dort trainierten sie in Erwartung der nächsten Kämpfe in der Arena. Ein Ludus in Verona wird durch eine Inschrift bestätigt, die sich im Museum befindet. Der Ludus wird von staatlichen Beamten verwaltet, mit Personal wie Trainer, Köche, Waffenschmiede, Ärzte – viele Ärzte begannen ihre Laufbahn in der Tat bei den Gladiatoren.

Innere der Arena
Pilaster im Inneren des Amphitheater

Das Amphitheater im Laufe der Jahrhunderte…

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Arena von Verona für Todesurteile, als Müllablagerung, Steinbruch und Wohnung genutzt.

Im 12. Jh. unter der Herrschaft von Venedig wird mit den ersten Restaurierungsarbeiten an den Zuschauerrängen begonnen. Erst im Jahr 1807 wird die Kommission für Denkmalschutz gegründet.

Einige Jahre später erlaubt die Stadtverwaltung die Nutzung der Gewölbe nur mehr als Speicher, nicht mehr für Wohnzwecke.

Das Innere der Arena wird im Juni 1805 für einen Stierkampf genutzt.

1822, zum Anlass des Veroneser Kongresses dirigiert Gioachino Rossini „La sacra Alleanza“ von Gaetano Rossi.

Im Amphitheater werden auch Theaterabende organisiert, 1873 spielt die junge Eleonora Duse die Julia in „Romeo und Julia“.

die Ala der Arena von Verona
Der Flügel des Amphitheater

Die Opernsaison

Am 10. August 1913 anlässlich des 100. Geburtsjahres von Giuseppe Verdi beginnt mit “Aida“ die Opernsaison, welche bis heute andauert.

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